Der Preis einer Aktie entsteht immer aus Angebot und Nachfrage. Gibt man eine Kauf- oder Verkaufsorder mit Limit an, muss ein entsprechender Verkäufer bzw. Käufer am Markt sein, der bereit ist, zu diesem Preis zu verkaufen bzw. zu kaufen.
Dies ist ein Nachteil gegenüber Derivaten (Hebelprodukten und Anlagezertifikaten), da für diese der Umsatz an den Börsen völlig irrelevant ist. Der Emittent stellt bei diesen Produkten laufen Geld- und Briefkurse, sodass Sie die Papiere immer kaufen und verkaufen können. Es herrscht oftmals die Meinung, dass auch für Derivate Umsätze vorherrschen müssen und daher kaufen viele Privatanleger nur Papiere, welche gerade in den Umsatzlisten ganz oben stehen. Da diese in der Regel von den größeren Emittenten sind, ist dies ein Problem für kleinere Emittenten gegen dieses „Vorurteil“ anzukommen.
Einige Begriffe für den Kauf bzw. Verkauf von Aktien (natürlich gelten diese Orderarten auch für Derivate):
Billigst = unlimitierte Kauforder
Bestens = unlimitierte Verkaufsorder
Limit = Obere bzw. untere Preisgrenze, bis zu der eine Wertpapierorder ausgeführt wird.
Stop-Buy-Order = Kauforder, die erst beim Überschreiten eines bestimmten Kurses ausgeführt wird.
Stopp-Loss-Order = Verkaufsorder, die erst beim Unterschreiten eines bestimmten Kurses ausgeführt wird.